#PlatzDerRepublik - Über die Selbstverbrennung von Oskar Brüsewitz in Zeitz

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Radio Corax

Am 18. August 1976 übergoss sich Oskar Brüsewitz - evangelisch-lutherischer Pfarrer in Rippicha im Kreis Zeitz - vor der Zeitzer Michaeliskirche mit Benzin und zündete sich an. Diese Selbstverbrennung bestimmte in der Folgezeit entscheidend das Verhältnis zwischen Staat und Kirche in der DDR und veränderte die Bedingungen für die Opposition. Doch dieses Ereignis ist von Eigenheiten, Zufällen und Widersprüchen geprägt. Dem Historiker Karsten Krampitz geht es in seiner Auseinandersetzung mit dieser Selbstverbrennung auch darum, einen anderen Blick auf die DDR zu gewinnen. Im Rahmen des Projekts "Ein Platz der Republik" hat Lukas von Radio Corax ein ausführliches Interview mit Karsten Krampitz geführt. Am 20. August nimmt Karsten Krampitz in der Nicolaikirche Zeitz an einer Diskussionsveranstaltung teil: https://www.zeitz.de/Rathaus-und-Service/Aktuelles/Pressemitteilungen/Erinnern-und-Gedenken-Veranstaltungsreihe-zum-50-Jahrestag-der-Selbstverbrennung-von-Pfarrer-Oskar-Br%C3%BCsewitz.php?object=tx,3429.61423.1&NavID=3429.229 Bücher von Karsten Krampitz zum Thema: Karsten Krampitz, Lothar Tautz, Dieter Ziebarth (Hrsg.): „Ich werde dann gehen…“ – Erinnerungen an Oskar Brüsewitz. Evangelische Verlagsanstalt, Leipzig 2006. Karsten Krampitz: Der Fall Brüsewitz: das Verhältnis von Staat und Kirche in der DDR infolge der Selbstverbrennung des Pfarrers am 18. August 1976 unter besonderer Berücksichtigung der Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen. Verbrecher Verlag Berlin 2016. 1976. Die DDR in der Krise, überarbeitete Neuauflage, Karl Dietz, Berlin 2026. Karsten Krampitz: Feuerzeichen gegen die DDR - Der Tod des Oskar Brüsewitz, in: Blätter für deutsche und internationale Politik, Ausgabe August 2026, online: https://www.blaetter.de/ausgabe/2026/august/feuerzeichen-gegen-die-ddr-der-tod-des-oskar-bruesewitz